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<title>Radetzky-Marsch</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Radetzky-Marsch</span></h1>
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<p>Der <b>Radetzky-Marsch</b> (<a href="Armeemarschsammlung" title="Armeemarschsammlung">Armeemarsch</a> II, 145) ist ein von <a href="Johann_Strauss_(Vater)" title="Johann Strauss (Vater)">Johann Strauss</a> komponierter und dem österreichischen Feldmarschall <a href="Josef_Wenzel_Radetzky_von_Radetz" title="Josef Wenzel Radetzky von Radetz">Josef Wenzel Graf Radetzky von Radetz</a> gewidmeter <a href="Marsch_(Musik)" title="Marsch (Musik)">Marsch</a> und trägt die <a href="Opus_(Werk)" title="Opus (Werk)">Opus</a>-Zahl 228. Die Uraufführung fand am 31. August 1848 am <a href="Wasserglacis" title="Wasserglacis">Wasserglacis</a> in Wien statt.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Entstehungsgeschichte_der_Widmung">Entstehungsgeschichte der Widmung</h2></div>

<p>Die Entstehung des Marsches gehört historisch in einen Abschnitt der <a href="M%C3%A4rzrevolution" class="mw-redirect" title="Märzrevolution">Märzrevolution</a> in Wien, vor dem einerseits vor dessen Beginn die Aufständischen wichtige Zugeständnisse erreichten. Dazu gehörten am 13. März 1848 der Rücktritt von Fürst <a href="Klemens_Wenzel_Lothar_Nepomuk_von_Metternich" class="mw-redirect" title="Klemens Wenzel Lothar Nepomuk von Metternich">Metternich</a>, der verhassten 74-jährigen Symbolfigur der Restauration, am 14. März erste Zugeständnisse durch Kaiser <a href="Ferdinand_I._(%C3%96sterreich)" title="Ferdinand I. (Österreich)">Ferdinand I.</a> zur Errichtung einer <a href="Nationalgarde" title="Nationalgarde">Nationalgarde</a> und Aufhebung der <a href="Zensur_(Informationskontrolle)" title="Zensur (Informationskontrolle)">Zensur</a>, am 15. März die Gewährung der <a href="Pressefreiheit" title="Pressefreiheit">Pressefreiheit</a> und ein Verfassungsversprechen. Am 25. April 1848 wurde diese bekanntgemacht, sie und die am 9. Mai veröffentlichte Reichstags-Wahlordnung sorgten in ihren weitgehenden Restriktionen für Empörung, worauf es zu neuerlichen Unruhen kam („Mairevolution“): Am 17. Mai 1848 floh der Kaiser nach Innsbruck.
</p><p>Am 22. Juli 1848 wurde der konstituierende österreichische Reichstag mit 383 Delegierten aus Österreich und den slawischen Ländern von <a href="Johann_von_%C3%96sterreich" title="Johann von Österreich">Erzherzog Johann</a> eröffnet. Unter anderem wurde dort Anfang September die Bauernbefreiung von der <a href="Erbuntert%C3%A4nigkeit" title="Erbuntertänigkeit">Erbuntertänigkeit</a> beschlossen.
</p><p>Andererseits hatte am 25. Juli 1848 Feldmarschall Josef Wenzel Radetzky von Radetz einen überzeugenden Sieg in der <a href="Schlacht_bei_Custozza_(1848)" title="Schlacht bei Custozza (1848)">Schlacht bei Custozza</a> über die <a href="Piemont" title="Piemont">piemontesischen</a> Truppen errungen und schließlich am 6. August die <a href="Lombardei" title="Lombardei">Lombardei</a> für Österreich zurückgewonnen. Damit bekamen die restaurativen Kräfte in Wien wieder die Oberhand und hegten die Hoffnung, mit Hilfe des Militärs die Revolutionäre in Wien wieder zurückdrängen oder sogar vernichten zu können.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Einer der Vorboten der kommenden und als <a href="Wiener_Oktoberaufstand_1848" title="Wiener Oktoberaufstand 1848">Wiener Oktoberrevolution</a> bezeichneten Ereignisse war die blutige Niederschlagung eines Arbeiterprotestes am 23. August 1848, die als „<a href="Revolution_von_1848/1849_im_Kaisertum_%C3%96sterreich" title="Revolution von 1848/1849 im Kaisertum Österreich">Praterschlacht</a>“ in die Geschichte eingegangen ist: Ein aus Anlass der Kürzung der Notstandszahlungen um 5 Kreuzer durch Arbeitsminister Ernst Schwarzer (bedeutete allerdings eine prozentuale Kürzung der Zahlungen für Männer um 25&nbsp;%, für Frauen sogar um 33&nbsp;%) formierter Protestzug wurde durch die kaiserliche Nationalgarde blutig niedergeschlagen, wobei vor allem unbewaffnete Arbeiter, Frauen und Kinder die Opfer waren. Auch Kaiser Ferdinand kehrte am 12. August 1848 nach Wien zurück.
</p><p>In dieser Situation setzte Strauss (Vater), dessen Sympathien immer auf der Seite der Kaiser-Treuen waren, am 31. August 1848 ein Siegesfest in den Parkanlagen des Wasserglacis „zu Ehren der tapferen Armee in Italien und zur Unterstützung der verwundeten Krieger“ an und kündigte die Uraufführung eines neuen Marsches an, der als <i>Radetzky-Marsch</i> uraufgeführt wurde. Er erhielt auf dem Titelblatt der Klaviererstausgabe den Zusatz „zu Ehren des großen Feldherren … und der <a href="Kaiserlich-K%C3%B6nigliche_Armee_(1806%E2%80%931867)" title="Kaiserlich-Königliche Armee (1806–1867)">k.k. Armee</a> gewidmet“.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Musik">Musik</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Entstehungsgeschichte">Entstehungsgeschichte</h3></div>

<p>Der Marsch in seiner originalen Fassung von 1848 ist ein fröhlich-beschwingtes Stück ohne jedes martialisches Gehabe,<sup id="cite_ref-Mi334_3-0" class="reference"><a href="#cite_note-Mi334-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> mehr Tanz- statt Militärmusik.<sup id="cite_ref-f760_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-f760-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Das berühmte Kopfthema des Marsches (Opus 228) beginnt original mit einem vier Takte kurzen Anreißer, dann folgt jene Melodie, die weltbekannt wurde. Dabei greift Strauss (Vater), wie der Strauss-Forscher <a href="Norbert_Linke" title="Norbert Linke">Norbert Linke</a> nachwies, auf eine langjährige Ausformung dieser Teile zurück: Die Auftakt-Takte (Vorschläge) finden sich 1828 erstmals im „Lust-Lager Walzer“ (op. 18), der zweite Teil der Melodie wurde ebenfalls erstmals 1828 im „Krapfen-Waldl-Walzer“ (op. 12, Walzer 4 b) verwendet und finden sich abgewandelt als Walzerteil 3 a ebenfalls im „Lust-Lager-Walzer“. Weitere Melodieteile sind in der typisch Straussschen Variationstechnik zitatseitig in den opera 144, 217 und 221 zu finden.<sup id="cite_ref-Linke166_5-0" class="reference"><a href="#cite_note-Linke166-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In der „Jubel-<a href="Quadrille_(Tanz)" title="Quadrille (Tanz)">Quadrille</a>“ (op. 130 von 1841) ist in deren „Finale“ bereits endgültig im A-Teil nahezu notengetreu das gesamte Marschthema, was Strauss (Vater) sieben Jahre später hier verwendete, aufgeführt worden.
</p><p>Linke widerlegt die Behauptung des Strauss-Biographen <a href="Heinrich_Eduard_Jacob" title="Heinrich Eduard Jacob">Heinrich Eduard Jacob</a> (1937), Strauss Vater habe die Melodie aus der Ouvertüre zu Rossinis Oper „<a href="Guillaume_Tell_(Rossini)" title="Guillaume Tell (Rossini)">Wilhelm Tell</a>“ abgeleitet. Auch die Behauptung, <a href="Philipp_Fahrbach_der_%C3%84ltere" title="Philipp Fahrbach der Ältere">Philipp Fahrbach der Ältere</a> sei der eigentliche Komponist, verweist Linke endgültig in das Reich der Legende:<sup id="cite_ref-Linke165_6-0" class="reference"><a href="#cite_note-Linke165-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Fahrbach besorgte allerdings die Arrangements für <a href="Milit%C3%A4rmusik" title="Militärmusik">Militär-</a> und für <a href="Harmoniemusik" title="Harmoniemusik">Harmoniemusik</a>.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Behauptet wird auch, dass der Beginn zudem durchaus ähnlich dem zweiten Thema des 1794 komponierten Allegros aus <a href="Joseph_Haydn" title="Joseph Haydn">Joseph Haydns</a> Sinfonie <a href="100._Sinfonie_(Haydn)" title="100. Sinfonie (Haydn)">Nr. 100</a> sei: Auch dieses ist falsch. Bearbeitungen verschiedener Haydn-Werke gehörten zwar zum ständigen Repertoire des Strauss-Orchesters, dürften jedoch eher Anreger für die frühen Nachweise in den opp. 12 und 18 von Strauss (Vater) von 1828 gewesen sein.
</p><p>Die Trio-Melodie ist nach Linke „ein zweistimmiger Klarinetten-Jodler, für den komische Überschläge und Triller charakteristisch sind.“ Es gibt nur zwei harmonische Stufen (1. und 2. Stufe). „Mal gluckert der Sextaufschwung in der Tonika, mal in der Dominante, im zweiten Trio-Teil geht’s umgekehrt. Die Musik scheint auf der Stelle zu treten, nur äußerlich ‚dramatisiert‘ durch das Forte und den ‚Wegwischer-Lauf‘ im zweiten Teil, ehe alles wieder in das Piano-Gluckern zurückfällt.“<sup id="cite_ref-Linke166_5-1" class="reference"><a href="#cite_note-Linke166-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Linke widerlegte zudem mehrere in verschiedenen Strauss-Biographien zu findende Legenden um das „Trio“ des Radetzkymarsches:<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li>Zu den Legenden um die Strauss-Familie gehört, dass es sich um ein Stück „Alter Tanz aus Wien“ oder auch „Tinerl-Lied“ handele, manche auch mit der Ausschmückung, es sei benannt nach einer damals populären Sängerin oder <a href="Dudler_(Gesang)" title="Dudler (Gesang)">Dudlerin</a>, genannt „Lerchenfelder Tinerl“. Dies geht zurück auf seinen jüngsten Sohn, <a href="Eduard_Strau%C3%9F" title="Eduard Strauß">Eduard Strauß</a>, der es in seinen häufig ungenauen <i>Erinnerungen</i><sup id="cite_ref-ES_9-0" class="reference"><a href="#cite_note-ES-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> erstmals behauptete. Trotz aller Bemühungen auch von Spezialisten wie <a href="Josef_Koller" title="Josef Koller">Josef Koller</a><sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> wurde eine Sängerin oder Dudlerin dieses Namens nie gefunden. Im Übrigen verweist Linke darauf, dass der Tonumfang des Trios zu groß und die Intervalle so schwierig seien, dass es gar nicht sangbar sei.<sup id="cite_ref-Linke166_5-2" class="reference"><a href="#cite_note-Linke166-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Ebenfalls als Legende gilt: Als Radetzky nach der siegreichen Schlacht bei Custozza (1848) nach Wien zurückkehrt sei, hätten seine Soldaten auf der Straße dieses populäre Lied gesungen. Strauss habe diesen Soldatengesang gehört und ihn im Marschtakt, aber melodisch kaum verändert, in den Radetzky-Marsch eingebaut. Auch das geht auf Eduard Strauß und seine <i>Erinnerungen</i> zurück, allerdings dort in der Variante, dass die Soldaten „bei ihrem Auszuge aus Wien das Lied gepfiffen und gesungen“ hätten.<sup id="cite_ref-ES_9-1" class="reference"><a href="#cite_note-ES-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Max_Sch%C3%B6nherr" title="Max Schönherr">Max Schönherr</a> wiederum verweist in seiner Biographie über Strauss (Vater) (1954) auf eine – angeblich – alte Wiener Melodie von 1845, die <a href="Eduard_Kremser" title="Eduard Kremser">Eduard Kremser</a> in seiner Sammlung „Wiener Lieder und Tänze“ von 1913 mit der Behauptung wiedergibt: „Dieser Tanz wurde von J. Strauß sen. im Trio des Radetzky-Marsches benützt.“<sup id="cite_ref-Schönherr_11-0" class="reference"><a href="#cite_note-Schönherr-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Kremser hatte aber diese Ländler-Fassung nach dem Trio des Marsches selbst hergestellt und sich überdies noch das Urheberrecht daran gesichert. Linke nennt diese Fälschung „das tollste Husarenstück“.<sup id="cite_ref-Linke165_6-1" class="reference"><a href="#cite_note-Linke165-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Neuere und durchaus seriöse Strauss-Biographien sprechen von der Zitation „eines alten Wienerliedes“,<sup id="cite_ref-Mi334_3-1" class="reference"><a href="#cite_note-Mi334-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> bleiben jedoch einen Herkunftsnachweis ebenfalls schuldig.</li></ul>
<p>2019 legte Linke neue Nachweise zur Entstehungsgeschichte vor. So verweist er darauf, dass in der <a href="Wienbibliothek_im_Rathaus" title="Wienbibliothek im Rathaus">Wienbibliothek</a> zwei verkaufbare Kopistennachschriften existieren (Signaturen MHc 13129 und MHc 14492). Überdies sei ein möglichst nah heranreichendes Original durch seinen Enkel <a href="Johann_Strauss_(Enkel)" title="Johann Strauss (Enkel)">Johann Strauss III.</a> erstellt worden, das 1914 im Verlag Scheithauer in Berlin-Charlottenburg erschienen ist.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Unter Nutzung seiner Kenntnisse ordnet Linke in seinen Forschungsergebnissen auch das Trio des Marsches einem Tiroler Volkslied zu, einem gesungenen zweistimmigen Ländler, <i>Fein sein, beieinand' bleiben…</i> (ein Ehestandslied), von dem Strauss (Vater) (im Grunde nur) die ersten sechs Takte nutzt. Durch Weglassung der Subdominante, die „Übersetzung“ in einen konsequenten Marschrhythmus, sowie die Verwendung von Wiederholungen, Vertauschungen und (im Volkslied nicht vorhandenen, aber aus ihm abgeleiteten) Jodler-Sequenzen bildete Strauss allein mit diesen sechs Takten des Volksliedes das gesamte Trio des Radetzky-Marsches und damit ein in sich geniales Musikstück.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Linke weist auf diese Weise die „Erinnerungen“ von Eduard als Sohn von Strauss (Vater)<sup id="cite_ref-ES_9-2" class="reference"><a href="#cite_note-ES-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> einem schlichten (und auch durchaus naheliegenden) Hör- und Erinnerungsfehler („Tinerl“ und „Tiroler“) zu, sondern auch darauf, dass der Text (Fein sein, beieinand' bleiben…) durchaus auch seinen eigenen Sinn für die Truppen gehabt haben könne und eigentlich eine Völkerverständigungsbotschaft beinhalte.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Weitere_Geschichte">Weitere Geschichte</h3></div>
<p>Der Marsch war – trotz des historischen Hintergrundes – von Beginn an ausgesprochen populär. Soweit nachweisbar, haben er und seine familiären Nachfolger (seine Söhne <a href="Johann_Strauss_(Sohn)" title="Johann Strauss (Sohn)">Johann Strauss (Sohn)</a>, <a href="Josef_Strauss" title="Josef Strauss">Josef</a> und <a href="Eduard_Strau%C3%9F" title="Eduard Strauß">Eduard</a>) sowie sein Enkel <a href="Johann_Strauss_(Enkel)" title="Johann Strauss (Enkel)">Johann Strauss III.</a> allenfalls Anpassungen im Orchesterarrangement vorgenommen, da der Marsch ursprünglich für ein 24–28 Personen umfassendes Orchester (damalige Orchestergröße des Vaters) geschrieben war, von dem nur das Stimmenmaterial existierte. Der Verleger Haslinger brachte nur Bearbeitungen für Klavier 2- und 4-händig heraus, die beiden Kopistenabschriften der Wienbibliothek (Signaturen MHc 13129 und MHc 14492) sind die einzig bekannten „Zusammenschreibungen“.
</p><p>Instrumentale Verdickungen und insbesondere der heute bekannte <i>Eintrommel</i>-Rhythmus entstammen nachstraussischer Zeit.
</p><p>1914 veröffentlichte <a href="Leopold_Weninger" title="Leopold Weninger">Leopold Weninger</a> eine Neufassung. Dieser fertigte aus dem ausgesprochen unmilitärischen Stück mit einer erheblich verdickten Instrumentierung, die auch melodiös verändert wurde, und durch den „Eintrommel“-Rhythmus, einen Marsch, der zur allgemein-militärischen Ausrichtung der Zeit passte. Seinen Einfluss nutzte Weninger ab Mitte der 1930er-Jahre als damaliger Leiter der NSDAP-Kreismusikstelle Leipzig, als im Musikbetrieb inzwischen einflussreich gewordener Komponist und Arrangeur. Nachdem er sich durch einen <i>Sturmführer-Marsch</i>, eine Hitlerhymne und durch Arrangements verschiedener SA-Märsche ausgezeichnet hatte, setzte er auch sein Arrangement des „Radetzky-Marsches“ im Sinne der herrschenden Ideologie durch.
</p><p>Ein weiteres Arrangement entstand Anfang der 1950er-Jahre durch den Wiener Komponisten <a href="Max_Sch%C3%B6nherr" title="Max Schönherr">Max Schönherr</a>. Da ihm ebenfalls die originale Instrumentation nicht zur Verfügung stand, orientierte er sich an dem vorhandenen Notenmaterial und versuchte sich weitestgehend der melodischen Farbigkeit aus dem überlieferten Material und klanglich der ihm aus seinen Forschungen zugängigen Aufführungspraxis zur Zeit des Originals anzunähern.<sup id="cite_ref-Schönherr_11-1" class="reference"><a href="#cite_note-Schönherr-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Sofern die originale Fassung von Johann Strauss (Vater) gespielt wird, wird meist der Zusatz „Urfassung“ oder „Erste Fassung“ verwendet, was insofern unkorrekt ist, da Strauss (Vater) keine weiteren Fassungen dieses Marsches erstellt oder autorisiert hat. Um den Grundsätzen der <a href="Werktreue" title="Werktreue">Werktreue</a> zu genügen, müssen die jeweiligen Bearbeiter oder Arrangeure bei Aufführungen benannt werden (Weninger, Schönherr u.&nbsp;a.), was aber seit den 1940er-Jahren unterbleibt.
</p><p>Eine (weitere) Druckvorlage dieser „Urfassung“ (Kopistenabschrift) wurde 1999 in der Wiener Stadt- und Landesbibliothek (heute: Wienbibliothek) durch den Strauss-Forscher <a href="Norbert_Rubey" title="Norbert Rubey">Norbert Rubey</a> wiederentdeckt,<sup id="cite_ref-Rubey_15-0" class="reference"><a href="#cite_note-Rubey-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> erst später stellte sich heraus, dass diese zu einer identisch ist, die bereits seit längerer Zeit in der Wienbibliothek vorhanden war.
</p><p>Ende des Jahres 2019 kündigte <a href="Oliver_Rathkolb" title="Oliver Rathkolb">Oliver Rathkolb</a> an, die Wiener Philharmoniker würden nunmehr als Abschluss des Neujahrskonzertes eine „orchestertradierte“ Fassung des Arrangements spielen. Eine Erklärung, warum noch immer nicht die „familientradierte“ (und verfügbare) Fassung von Johann Strauss (Enkel), die nach Ansicht Linkes dem (verschollenen) Original am nächsten käme,<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> oder auf die verfügbaren Kopistenhandschriften zurückgegriffen wurde, oder stattdessen auf das Schönherr-Arrangement zugegriffen wird, sondern weiterhin eine von der NS-Fassung ausgehende Version als mediales Aushängeschild für Österreich gespielt wird, blieb offen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Rezeption">Rezeption</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Neujahrskonzerte_der_Wiener_Philharmoniker">Neujahrskonzerte der Wiener Philharmoniker</h3></div>
<p>Mit dem Radetzky-Marsch wird zwar traditionell das <a href="Neujahrskonzert_der_Wiener_Philharmoniker" title="Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker">Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker</a> beendet, die von den Wiener Philharmonikern hier und auch sonst gespielte Version ist jedoch nicht der Marsch, den Strauss (Vater) komponierte, entspricht auch nicht den vorhandenen Kopistenhandschriften der Wienbibliothek und auch nicht der von seinem Enkel vermutlich am nächsten dem Original liegenden Version, oder etwa einem Arrangement des Österreichers <a href="Max_Sch%C3%B6nherr" title="Max Schönherr">Max Schönherr</a> von 1954, sondern ist eine Version, die von dem zu NS-Zeiten einflussreichen Leopold Weninger erstellt wurde,<sup id="cite_ref-On_the_Radetzky_March_17-0" class="reference"><a href="#cite_note-On_the_Radetzky_March-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und lediglich instrumental angepasst wurde.
</p><p>In einem Blogeintrag namens „Philharmonisches Tagebuch“ der Wiener Philharmoniker aus dem Jahre 2019 wird angegeben, dass man Weningers Arrangement nutze, dies sei jedoch eines aus dem Jahre 1914 und philharmonisch seit 1928 verwendet worden. Diese Angaben sind jedoch widersprüchlich, da damals (1928 und die Folgejahre) <a href="Johann_Strauss_(Enkel)" title="Johann Strauss (Enkel)">Johann Strauss (Enkel)</a> mit Wiener Orchestern musizierte und diese dirigierte, dabei jedoch ausschließlich sein eigenes, aus dem Original zusammengestelltes Stimmenmaterial nutzte. Im Neujahrskonzert sei das Arrangement laut den Wiener Philharmonikern erstmals im Jahr 1946 verwendet worden und nun durch Einfügungen von einzelnen Noten und Weglassungen bestimmter Orchesterteile (z.&nbsp;B. eines Glockenspiels) zu einem eigenen Arrangement der Philharmoniker selbst verarbeitet worden, welches von nun an aufgeführt werde. Die Aufführung geschah jedoch, wie die meisten Jahrzehnte vorher, auch im Neujahrskonzert 2020 erneut ohne die Angabe, dass es sich um ein Arrangement handelt und (erneut) nicht das Original aufgeführt wird.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Das Publikum klatscht vor allem der Weninger-Version sowohl in den Neujahrskonzerten der Wiener Philharmoniker, wie auch anderweitig, regelmäßig im Takt nach dem Dirigat mit.
</p><p>Der Musikhistoriker Jerry Tempelman verweist zwar darauf, dass schon in den frühen Strauss-Konzerten das Publikum begeistert werden wollte,<sup id="cite_ref-On_the_Radetzky_March_17-1" class="reference"><a href="#cite_note-On_the_Radetzky_March-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> was sich jedoch nicht auf den Radetzky-Marsch als solches bezieht, sondern auf die Konzertpraxis des 19. Jahrhunderts; gerade bezüglich des Marsches sprach er sich für eine weitgehend originale (also der Mitte des 19. Jahrhunderts angenäherte Fassung) aus. Carlos Kleiber sprach sich gegen das „Mitklatschen“ bei seinen Dirigaten der Neujahrskonzerte <a href="Neujahrskonzert_der_Wiener_Philharmoniker_1989" title="Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 1989">1989</a> und <a href="Neujahrskonzert_der_Wiener_Philharmoniker_1992" title="Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 1992">1992</a> aus, konnte sich aber nicht durchsetzen. Auch <a href="Franz_Welser-M%C3%B6st" title="Franz Welser-Möst">Franz Welser-Möst</a>, der die Neujahrskonzerte 2011, 2013 und 2023 dirigierte, betonte: „Der Radetzkymarsch ohne Klatschen ist auf jeden Fall ein besseres Stück.“<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Das Original – auch auf der Grundlage der 1999 wiedergefundenen (weiteren) originalen Druckvorlage<sup id="cite_ref-Rubey_15-1" class="reference"><a href="#cite_note-Rubey-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> – wurde zwar im Neujahrskonzert 2001 durch <a href="Nikolaus_Harnoncourt" title="Nikolaus Harnoncourt">Nikolaus Harnoncourt</a> der Fassung von Weninger gegenübergestellt, eine Änderung der Aufführungspraxis erfolgte jedoch nicht.
</p><p>Im Jahr 2005 entfiel diese Zugabe aus Respekt vor den Opfern der großen <a href="Erdbeben_im_Indischen_Ozean_2004" title="Erdbeben im Indischen Ozean 2004">Tsunami-Katastrophe in Südostasien</a>.
</p><p>Anfang 2021 kritisierte die ehemalige Grüne Kultursprecherin <a href="Eva_Blimlinger" title="Eva Blimlinger">Eva Blimlinger</a> mehrmals, dass der „Siegesmarsch“ der „reaktionären Kräfte“<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> beklatscht werde, was <a href="Die_Presse" title="Die Presse">Die Presse</a> 2024 als „nicht mehr wegzudenkende Tradition zum Jahreswechsel – wie der Glücksklee, das (illegale) Feuerwerk und das Neujahrsspringen“ bezeichnete.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Hans_Rauscher_(Journalist)" title="Hans Rauscher (Journalist)">Hans Rauscher</a> wies 2024 im <a href="Der_Standard" title="Der Standard">Standard</a> darauf hin, dass Radetzky bei der Niederschlagung der italienischen Unabhängigkeitsbestrebungen zwar ein Dorf bei Verona auslöschte, aber dass wenn schon, der <i>Jelačić-Marsch</i> kritikwürdiger sei, weil die Truppen von <a href="Joseph_Jela%C4%8Di%C4%87_von_Bu%C5%BEim" title="Joseph Jelačić von Bužim">Ban Josip Jelačić</a> die <a href="Revolution_von_1848/1849_im_Kaisertum_%C3%96sterreich" title="Revolution von 1848/1849 im Kaisertum Österreich">Revolution von 1848</a> in Wien blutig niedergeschlagen und dabei „gewütet“ hätten. Einen Shitstorm erntete Ende 2022 ORF-Starmoderator <a href="Martin_Th%C3%BCr" title="Martin Thür">Martin Thür</a>, weil er in der ZiB-2 den Dirigenten Welser-Möst fragte, ob das Stück „im Angesicht des <a href="Russischer_%C3%9Cberfall_auf_die_Ukraine_seit_2022" title="Russischer Überfall auf die Ukraine seit 2022">Sterbens in der Ukraine</a> ein richtiges Zeichen des Friedens aus Wien“ sei.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Rezeption_in_anderen_Gebieten_(Beispiele)"><span id="Rezeption_in_anderen_Gebieten_.28Beispiele.29"></span>Rezeption in anderen Gebieten (Beispiele)</h3></div>
<ul><li>Die hohe Popularität des Marsches führte dazu, dass auf seinen markanten <a href="Rhythmus_(Musik)" title="Rhythmus (Musik)">Rhythmus</a> (datadám datadám datadám damdám = drei <a href="Anap%C3%A4st" title="Anapäst">Anapäste</a>, ein <a href="Jambus" title="Jambus">Jambus</a>) viele verdeckt oder offen spöttische Untertexte umliefen (z.&nbsp;B. <i>Wenn der Mút in der Brúst seine Spánnkraft übt</i> oder <i>Wenn der Móps mit der Wúrst übern Eckstein spríngt</i> <i>und der Storch in der Luft einen Frosch verschlingt</i>).<sup id="cite_ref-BelegFehlt_26-0" class="reference"><a href="#cite_note-BelegFehlt-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Seine für <a href="%C3%96sterreich-Ungarn" title="Österreich-Ungarn">Österreich-Ungarn</a> geradezu symbolische Bedeutung fand darin ihren Niederschlag, dass <a href="Joseph_Roth" title="Joseph Roth">Joseph Roth</a> seinen Roman über den Untergang der Doppelmonarchie <i><a href="Radetzkymarsch_(Roman)" title="Radetzkymarsch (Roman)">Radetzkymarsch</a></i> nannte.</li>
<li>Der Radetzky-Marsch gilt neben dem Walzer <i><a href="An_der_sch%C3%B6nen_blauen_Donau" title="An der schönen blauen Donau">An der schönen blauen Donau</a></i> von <a href="Johann_Strauss_(Sohn)" title="Johann Strauss (Sohn)">Johann Strauss (Sohn)</a> („Donauwalzer“) und dem Austropop-Lied <i><a href="I_Am_from_Austria_(Lied)" title="I Am from Austria (Lied)">I Am from Austria</a></i> von <a href="Rainhard_Fendrich" title="Rainhard Fendrich">Rainhard Fendrich</a> als eine der heimlichen Hymnen <a href="%C3%96sterreich" title="Österreich">Österreichs</a>.</li>
<li>Seit 1896 dient der Radetzky-Marsch als Regimentsmarsch des britischen <i><a href="1st_The_Queen%E2%80%99s_Dragoon_Guards" title="1st The Queen’s Dragoon Guards">1st The Queen’s Dragoon Guards</a></i>-Regiments. Diese Einheit führt auch den <a href="Doppeladler" title="Doppeladler">Doppeladler</a> als <a href="Regimentsabzeichen" title="Regimentsabzeichen">Regimentsabzeichen</a>. Diese Elemente erinnern daran, dass <a href="Kaiser_Franz_Joseph" class="mw-redirect" title="Kaiser Franz Joseph">Kaiser Franz Joseph</a> einst <a href="Regimentsinhaber" class="mw-redirect" title="Regimentsinhaber">Regimentsinhaber</a> war.<sup id="cite_ref-BelegFehlt_26-1" class="reference"><a href="#cite_note-BelegFehlt-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>In der britischen Fernsehserie <i><a href="Nummer_6" title="Nummer 6">Nummer 6</a></i> (<i>The Prisoner</i> 1967, deutsch 1969) findet das Stück in besonderer Weise eine fast schon thematische Verwendung. Im Ort der Gefangenschaft (<a href="Portmeirion" title="Portmeirion">„the Village“</a>) des Protagonisten Nummer Sechs gibt die örtliche Blaskapelle dann und wann Konzerte und stimmt auch oft den in starkem Kontrast zum leicht utopischen Setting stehenden Radetzky-Marsch an.<sup id="cite_ref-BelegFehlt_26-2" class="reference"><a href="#cite_note-BelegFehlt-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Der Radetzky-Marsch wurde als Werbemusik für unterschiedliche Produkte eingesetzt, so zum Beispiel für ein Milchmixgetränk der Firma <a href="B%C3%A4renmarke" title="Bärenmarke">Bärenmarke</a> und für ein <a href="Bonduelle" title="Bonduelle">Bonduelle</a>-Dosengemüse (1985).<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Wondra und Zwickl verwendeten die Melodie in ihrem Stück „Wenn der Hund mit der Wurst übern Eckstein springt – Thema mit Variationen“.<sup id="cite_ref-BelegFehlt_26-3" class="reference"><a href="#cite_note-BelegFehlt-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Bei Fußballspielen der <a href="%C3%96sterreichische_Fu%C3%9Fballnationalmannschaft" title="Österreichische Fußballnationalmannschaft">Österreichischen Fußballnationalmannschaft</a> wird der Radetzky-Marsch vor Spielbeginn eingespielt. Viele Fans schwenken dabei eine Österreich-Fahne im Takt.<sup id="cite_ref-BelegFehlt_26-4" class="reference"><a href="#cite_note-BelegFehlt-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Das Tempo des Stücks entspricht dem empfohlenen Tempo der <a href="Herz-Lungen-Wiederbelebung" title="Herz-Lungen-Wiederbelebung">Herzdruckmassage</a>. Aufgrund der hohen Bekanntheit in Österreich wird es daher als Merkhilfe in <a href="Erste_Hilfe" title="Erste Hilfe">Erste-Hilfe</a>-Kursen verwendet.<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Ebenso ist der Marsch vielen Menschen in einer langsameren Form bekannt als Kinderlied „Hamstertanz“ von Simone Sommerland und Karsten Glück.<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Der Radetzky-Marsch eröffnet den Film <a href="Oberst_Redl_(1985)" title="Oberst Redl (1985)">Oberst Redl</a> von <a href="Istv%C3%A1n_Szab%C3%B3" title="István Szabó">István Szabó</a>.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Urban_Bacher" title="Urban Bacher">Urban Bacher</a>: <i>Deutsche Marschmusik</i>, Konstanz 2013, S. 111/112; 2. Auflage, Konstanz 2019, S. 198 ff, 226–239.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Radetzky_March?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Radetzky-Marsch</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Radetzkymarsch" class="extiw external" title="wikt:Radetzkymarsch">Wiktionary: Radetzkymarsch</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li>Jeroen H.C. Tempelman: <i>On the Radetzky March</i>. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.yumpu.com/en/document/view/10598926/jstm-on-the-radetzky-march-straussusaorg">Online</a>, (PDF-Datei; 221&nbsp;kB)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.stammtischmusik.at/noten/alter_tanz.shtml">So bezeichnetes <i>Tinerl-Lied</i> als behauptete Vorlage für das Trio</a>, der Kremser-Sammlung von 1913 nachgestaltet (i.e. Fälschung, siehe Artikel und zugehöriger Einzelnachweis)</li>
<li><a href="https://imslp.org/wiki/Radetzky_March,_Op.228_(Strauss_Sr.,_Johann)" class="extiw external" title="scores:Radetzky March, Op.228 (Strauss Sr., Johann)">Radetzky March, Op.228 (Strauss Sr., Johann)</a>: Noten und Audiodateien im <a href="International_Music_Score_Library_Project" title="International Music Score Library Project">International Music Score Library Project</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://austria-forum.org/af/Wissenssammlungen/Symbole/Radetzkymarsch">Eintrag zu <span style="font-style:italic;">Radetzky-Marsch</span></a> im <a href="Austria-Forum" title="Austria-Forum">Austria-Forum</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.youtube.com/watch?v=C_RufIcaA-g"><i>Radetzky-Marsch, Op. 228</i></a> auf <a href="YouTube" title="YouTube">YouTube</a> in der seit der NS-Zeit bekannten Fassung von Leopold Weninger (wie üblich ohne Hinweis auf den Arrangeur)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.youtube.com/watch?v=Cn_GkPAA8Rk"><i>Jubel-Quadrille, Op. 130</i></a> auf <a href="YouTube" title="YouTube">YouTube</a> mit ab Minute 3:26 bereits 1841 vorweggenommem Marsch-Thema des Radetzky-Marsches</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Frank Miller (d.&nbsp;i. <a href="Helmut_Reichenauer" title="Helmut Reichenauer">Helmut Reichenauer</a>): <i>Johann Strauss Vater – Der musikalische Magier des Wiener Biedermeier</i>. Dokumentarbiographie. Castell-Verlag, Eisenburg [d.&nbsp;i. <a href="Vasv%C3%A1r" title="Vasvár">Vasvár</a>], 1999, ISBN 3-9501095-0-1, S. 331.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Frank Miller: <i>Johann Strauss Vater – Der musikalische Magier des Wiener Biedermeier</i>. Dokumentarbiographie. Castell-Verlag, Eisenburg [d.&nbsp;i. <a href="Vasv%C3%A1r" title="Vasvár">Vasvár</a>], 1999, ISBN 3-9501095-0-1, S. 333/334.</span>
</li>
<li id="cite_note-Mi334-3"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Mi334_3-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Mi334_3-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Frank Miller: <i>Johann Strauss Vater – Der musikalische Magier des Wiener Biedermeier</i>. Dokumentarbiographie. Castell-Verlag, Eisenburg [d.&nbsp;i. <a href="Vasv%C3%A1r" title="Vasvár">Vasvár</a>], 1999, ISBN 3-9501095-0-1, S. 334.</span>
</li>
<li id="cite_note-f760-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-f760_4-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://topos.orf.at/straussmania100"><i>Straussmania, Kapitel 1: Die Popkultur vor 1900.</i></a> In: <i>ORF Topos.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 2.&nbsp;Januar 2026</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ARadetzky-Marsch&amp;rft.title=Straussmania%2C+Kapitel+1%3A+Die+Popkultur+vor+1900&amp;rft.description=Straussmania%2C+Kapitel+1%3A+Die+Popkultur+vor+1900&amp;rft.identifier=&amp;rft.date=&amp;rft.language=de">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-Linke166-5"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Linke166_5-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Linke166_5-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Linke166_5-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text">Norbert Linke: <i>Musik erobert die Welt</i>. Herold, Wien 1987, ISBN 3-7008-0361-3, S. 166.</span>
</li>
<li id="cite_note-Linke165-6"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Linke165_6-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Linke165_6-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Norbert Linke: <i>Musik erobert die Welt</i>. Herold, Wien 1987, ISBN 3-7008-0361-3, S. 165–166.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Norbert Linke: <i>„Es mußte einem was einfallen“ – Untersuchungen zur kompositorischen Arbeitsweise der „Naturalisten“.</i> Hans Schneider, Tutzing 1992, ISBN 3-7952-0732-0, S. 124.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Für Mitlesende: Ein Marsch folgt im deutschsprachigen Raum im Aufbau in der Regel der Form „A–B–A“, wobei der Mittelteil „B“ als „Trio“ bezeichnet wird.</span>
</li>
<li id="cite_note-ES-9"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-ES_9-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-ES_9-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-ES_9-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text">Eduard Strauß: <i>Erinnerungen</i>, Franz Deuticke, Leipzig 1906, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=JH0SAwAAQBAJ&amp;pg=PA170">S. 170–171</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Linke bezieht sich auf Josef Koller: <i>Das Wiener Volkssängertum in alter und neuer Zeit.</i> Gerlach &amp; Wiedling, Wien 1931.</span>
</li>
<li id="cite_note-Schönherr-11"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Schönherr_11-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Schönherr_11-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Max Schönherr, Karl Reinöhl: <i>Das Jahrhundert des Walzers – 1. Band – Johann Strauss Vater</i>, Universal Edition, London 1954, S. 309. Die von Kremser geschaffene Fassung siehe Eduard Kremser: <i>Wiener Lieder und Tänze. Zweiter Band.</i> Gerlach &amp; Wiedling, Wien 1913, S. 218.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Norbert Linke: <i>Anhaltendes Rätselraten über die Entstehung des Radetzky-Marsches, op. 228, von Johann Strauss (Vater)</i> In: <i>Neues Leben – Das Magazin für Strauss-Liebhaber und Freunde der Wiener Operette</i>, Nr. 60 (2019/1), <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%221438-065X%22&amp;key=cql">1438-065X</a></span></span>, S. 29–38, hier: S. 30.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Norbert Linke: <i>Anhaltendes Rätselraten über die Entstehung des Radetzky-Marsches, op. 228, von Johann Strauss (Vater)</i> In: <i>Neues Leben – Das Magazin für Strauss-Liebhaber und Freunde der Wiener Operette</i>, Nr. 60 (2019/1), <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%221438-065X%22&amp;key=cql">1438-065X</a></span></span>, S. 29–38, hier: S. 34–35.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Norbert Linke: <i>Anhaltendes Rätselraten über die Entstehung des Radetzky-Marsches, op. 228, von Johann Strauss (Vater)</i> In: <i>Neues Leben – Das Magazin für Strauss-Liebhaber und Freunde der Wiener Operette</i>, Nr. 60 (2019/1), <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%221438-065X%22&amp;key=cql">1438-065X</a></span></span>, S. 29–38, hier: S. 37.</span>
</li>
<li id="cite_note-Rubey-15"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Rubey_15-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Rubey_15-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Norbert Rubey: <i>Druckvorlage und Urfassung des </i>Radetzky-Marschs<i> entdeckt.</i> In: Wiener Institut für Strauß-Forschung (Hrsg.): <i>Die Fledermaus – Mitteilungen 11–13, August 2000.</i> Hans Schneider, Tutzing 2000, ISBN 3-7952-0962-5, S. 220.</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Norbert Linke: <i>Anhaltendes Rätselraten über die Entstehung des Radetzky-Marsches, op. 228, von Johann Strauss (Vater)</i> In: <i>Neues Leben – Das Magazin für Strauss-Liebhabe und Freunde der Wiener Operette</i>, Nr. 60 (2019/1), <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%221438-065X%22&amp;key=cql">1438-065X</a></span></span>, S. 29–38, hier: S. 30.</span>
</li>
<li id="cite_note-On_the_Radetzky_March-17"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-On_the_Radetzky_March_17-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-On_the_Radetzky_March_17-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Jeroen H.C. Tempelman: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.yumpu.com/en/document/view/10598926/jstm-on-the-radetzky-march-straussusaorg"><i>On the Radetzky March.</i></a> S. 5 (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">Das "Philharmonische Tagebuch" der Wiener Philharmoniker, siehe <span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.wienerphilharmoniker.at/orchester/philharmonisches-tagebuch/year/2019/month/8/blogitemid/1386/"><i>Wiener Philharmoniker &gt; Homepage &gt; Orchester &gt; Philharmonisches Tagebuch.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 16.&nbsp;Dezember 2020</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ARadetzky-Marsch&amp;rft.title=Wiener+Philharmoniker+%3E+Homepage+%3E+Orchester+%3E+Philharmonisches+Tagebuch&amp;rft.description=Wiener+Philharmoniker+%3E+Homepage+%3E+Orchester+%3E+Philharmonisches+Tagebuch&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.wienerphilharmoniker.at%2Forchester%2Fphilharmonisches-tagebuch%2Fyear%2F2019%2Fmonth%2F8%2Fblogitemid%2F1386%2F">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://wien.orf.at/news/stories/2515865/"><i>Welser-Möst kritisiert Mitklatschen</i></a> ORF Wien, Interview von Florian Kobler, veröffentlicht am 6. Januar 2012. Abgerufen am 3. Januar 2019.</span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.oe24.at/oesterreich/politik/jetzt-schiessen-auch-gruene-gegen-radetzky-marsch/540591399"><i>Jetzt schießen auch Grüne gegen Radetzky-Marsch.</i></a> In: <i>oe24.</i> 30.&nbsp;Dezember 2022,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 2.&nbsp;Januar 2025</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ARadetzky-Marsch&amp;rft.title=Jetzt+schie%C3%9Fen+auch+Gr%C3%BCne+gegen+Radetzky-Marsch&amp;rft.description=Jetzt+schie%C3%9Fen+auch+Gr%C3%BCne+gegen+Radetzky-Marsch&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.oe24.at%2Foesterreich%2Fpolitik%2Fjetzt-schiessen-auch-gruene-gegen-radetzky-marsch%2F540591399&amp;rft.date=2022-12-30&amp;rft.language=de">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.oe24.at/oesterreich/politik/aktuell/jetzt-koalitions-streit-um-den-radetzkymarsch/540654150"><i>Jetzt Koalitions-Streit um den Radetzkymarsch.</i></a> In: <i>oe24.</i> 31.&nbsp;Dezember 2022,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 3.&nbsp;Januar 2025</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ARadetzky-Marsch&amp;rft.title=Jetzt+Koalitions-Streit+um+den+Radetzkymarsch&amp;rft.description=Jetzt+Koalitions-Streit+um+den+Radetzkymarsch&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.oe24.at%2Foesterreich%2Fpolitik%2Faktuell%2Fjetzt-koalitions-streit-um-den-radetzkymarsch%2F540654150&amp;rft.date=2022-12-31&amp;rft.language=de">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Walter Hämmerle: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/17956732/gruene-wettert-gegen-radetzkymarsch"><i>Neujahrskonzert: Grüne Kultursprecherin wettert gegen „Radetzkymarsch“.</i></a> In: <i>Kleine Zeitung.</i> 1.&nbsp;Januar 2024,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 2.&nbsp;Januar 2025</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ARadetzky-Marsch&amp;rft.title=Neujahrskonzert%3A+Gr%C3%BCne+Kultursprecherin+wettert+gegen+%E2%80%9ERadetzkymarsch%E2%80%9C&amp;rft.description=Neujahrskonzert%3A+Gr%C3%BCne+Kultursprecherin+wettert+gegen+%E2%80%9ERadetzkymarsch%E2%80%9C&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.kleinezeitung.at%2Fpolitik%2Finnenpolitik%2F17956732%2Fgruene-wettert-gegen-radetzkymarsch&amp;rft.creator=Walter+H%C3%A4mmerle&amp;rft.date=2024-01-01&amp;rft.language=de">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.kleinezeitung.at/kultur/stmk_kultur/17958670/ist-der-radetzky-marsch-unspielbar-geworden"><i>Neujahrskonzert-Streit: Ist der „Radetzky-Marsch“ unspielbar geworden?</i></a> In: <i>Kleine Zeitung.</i> 2.&nbsp;Januar 2024,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 2.&nbsp;Januar 2025</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ARadetzky-Marsch&amp;rft.title=Neujahrskonzert-Streit%3A+Ist+der+%E2%80%9ERadetzky-Marsch%E2%80%9C+unspielbar+geworden%3F&amp;rft.description=Neujahrskonzert-Streit%3A+Ist+der+%E2%80%9ERadetzky-Marsch%E2%80%9C+unspielbar+geworden%3F&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.kleinezeitung.at%2Fkultur%2Fstmk_kultur%2F17958670%2Fist-der-radetzky-marsch-unspielbar-geworden&amp;rft.date=2024-01-02&amp;rft.language=de">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Oliver Pink: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.diepresse.com/17960864/radetzkymarsch-mit-zusatztafel"><i>„Radetzkymarsch“ mit Zusatztafel.</i></a> In: <i>Die Presse.</i> 3.&nbsp;Januar 2024,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 2.&nbsp;Januar 2025</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ARadetzky-Marsch&amp;rft.title=%E2%80%9ERadetzkymarsch%E2%80%9C+mit+Zusatztafel&amp;rft.description=%E2%80%9ERadetzkymarsch%E2%80%9C+mit+Zusatztafel&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.diepresse.com%2F17960864%2Fradetzkymarsch-mit-zusatztafel&amp;rft.creator=Oliver+Pink&amp;rft.date=2024-01-03&amp;rft.language=de">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Katharina Wurzer: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.krone.at/2893297"><i>ORF-Anchor verteidigt Frage zum Radetzkymarsch.</i></a> In: <i>Kronenzeitung.</i> 30.&nbsp;Dezember 2022,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 3.&nbsp;Januar 2025</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ARadetzky-Marsch&amp;rft.title=ORF-Anchor+verteidigt+Frage+zum+Radetzkymarsch&amp;rft.description=ORF-Anchor+verteidigt+Frage+zum+Radetzkymarsch&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.krone.at%2F2893297&amp;rft.creator=Katharina+Wurzer&amp;rft.date=2022-12-30&amp;rft.language=de">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-BelegFehlt-26"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-BelegFehlt_26-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-BelegFehlt_26-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-BelegFehlt_26-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-BelegFehlt_26-3">d</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-BelegFehlt_26-4">e</a></sup></span> <span class="reference-text">Für auch dieses Rezeptionsbeispiel gilt, dass ein geeigneter Beleg fehlt. Solltest du einen entsprechenden Beleg gefunden haben, so füge diesen bitte als Einzelnachweis im Quelltext hier ein.</span>
</li>
<li id="cite_note-27"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-27">↑</a></span> <span class="reference-text">Dazu verschiedene Nachweise im Internet, für Bonduelle z.&nbsp;B. der Werbeclip auf <i>youtube</i>: <a rel="nofollow" class="external free" href="https://www.youtube.com/watch?v=tCMwpJ2AY1k">https://www.youtube.com/watch?v=tCMwpJ2AY1k</a></span>
</li>
<li id="cite_note-28"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-28">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://kurier.at/wissen/us-spital-erstellte-liste-von-40-hits-die-helfen-leben-zu-retten/258.177.989"><i>kurier.at: 40 Hits, die helfen, Leben zu retten.</i></a> 14.&nbsp;April 2017,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 18.&nbsp;Juli 2017</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ARadetzky-Marsch&amp;rft.title=kurier.at%3A+40+Hits%2C+die+helfen%2C+Leben+zu+retten&amp;rft.description=kurier.at%3A+40+Hits%2C+die+helfen%2C+Leben+zu+retten&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fkurier.at%2Fwissen%2Fus-spital-erstellte-liste-von-40-hits-die-helfen-leben-zu-retten%2F258.177.989&amp;rft.date=2017-04-14">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-29"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-29">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Kinderlieder zum Mitsingen und Bewegen: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.youtube.com/watch?v=g0kc8cEMRQ4"><i>🏞️ Der Hamstertanz - Klassiklieder zum Mitsingen || Kinderlieder.</i></a> 10.&nbsp;Juni 2017,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 21.&nbsp;November 2024</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ARadetzky-Marsch&amp;rft.title=%F0%9F%8F%9E%EF%B8%8F+Der+Hamstertanz+-+Klassiklieder+zum+Mitsingen+%7C%7C+Kinderlieder&amp;rft.description=%F0%9F%8F%9E%EF%B8%8F+Der+Hamstertanz+-+Klassiklieder+zum+Mitsingen+%7C%7C+Kinderlieder&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3Dg0kc8cEMRQ4&amp;rft.creator=Kinderlieder+zum+Mitsingen+und+Bewegen&amp;rft.date=2017-06-10">&nbsp;</span></span>
</li>
</ol></div>

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